Clasora

Nachhilfelehrkraft für Informatik, online, Unterricht auf Deutsch

Informatik online auf Deutsch unterrichten

Unterrichten Sie Informatik online auf Deutsch, von überall aus. Auf Clasora bestimmen Sie Preis und Zeiten selbst, und es fällt keine Provision an.

Auf einen Blick

Rolle
Nachhilfelehrkraft für Informatik, online, Unterricht auf Deutsch
Ort
Zu 100 % online, von wo aus Sie möchten
Arbeitsweise
Selbstständig. Preis und Zeiten bestimmen Sie selbst.
Veröffentlicht am
Wohnsitzländer
Belgien, Dänemark, Deutschland · alle anzeigen

Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn

Informatik fragt, wie man ein Problem so genau beschreibt, dass eine Maschine es lösen kann, und woran man eine gute Lösung von einer schlechten unterscheidet. Programmieren gehört dazu, doch vieles entsteht mit Stift und Papier: ein Sortierverfahren, das man von Hand durchspielt, ein Beweis, dass eine Schleife terminiert, ein endlicher Automat aus Kreisen und Pfeilen. Viele Lernende bringen ein Programm zum Laufen und verstehen trotzdem nicht, warum es bei einer Million Einträgen plötzlich minutenlang rechnet. Andere kennen die Definition eines binären Suchbaums auswendig und kommen nicht weiter, sobald sie das Einfügen selbst implementieren sollen.

Genau zwischen Theorie und lauffähigem Code liegt die Arbeit einer guten Nachhilfelehrkraft. Wer neben der Funktion den Rekursionsbaum aufzeichnet oder ein Programm im Debugger Zeile für Zeile durchgeht, macht sichtbar, was im Vorlesungsskript abstrakt geblieben ist.

Warum Clasora Lehrkräfte für Informatik sucht, die auf Deutsch unterrichten

Clasora zeigt Lernenden die Lehrkräfte, die in derselben Sprache unterrichten, in der die Lernenden die Website nutzen. Wer Clasora auf Deutsch liest, sieht Lehrkräfte, die auf Deutsch unterrichten. Ist Deutsch Ihre Unterrichtssprache, dann sind das die Lernenden, die Sie finden.

In der Informatik zählt das mehr, als man denkt. Viele Begriffe begegnen Lernenden doppelt: Im Lehrbuch steht „Keller“, in der Dokumentation „Stack“, in der Vorlesung heißt es „Laufzeit“, im Internet „runtime“. Rekursionsanker, Schleifeninvariante, Kollisionsbehandlung: Wer solche Begriffe auf Deutsch sauber erklärt und den englischen Ausdruck gleich mitliefert, erspart viel Verwirrung.

Clasora stellt keine Lehrkräfte an. Dies ist eine Einladung, keine Stellenausschreibung. Sie arbeiten selbstständig, legen Preise und Zeiten selbst fest und unterrichten so viel oder so wenig, wie Sie möchten. Manche geben neben der Arbeit in der Softwareentwicklung oder neben dem Studium an zwei Abenden pro Woche Unterricht. Andere unterrichten so viele Stunden, dass der Unterricht eine Anstellung ersetzt.

So sieht Informatikunterricht online auf Clasora aus

Die Tätigkeit ist vollständig remote. Jede Stunde findet online statt, und Sie unterrichten von dort aus, wo Sie wohnen.

Lernende buchen direkt in Ihrem Kalender. Sie sehen nur die Zeiten, die Sie freigegeben haben, umgerechnet in ihre eigene Zeitzone. Sie bestimmen, wie viel Vorlauf Sie vor einer Buchung brauchen und wie weit im Voraus gebucht werden kann.

Der Videounterricht läuft im Browser, und niemand muss etwas installieren. In der Informatik trägt die Bildschirmfreigabe den Großteil der Arbeit. Sie teilen Ihren Editor oder Ihre IDE, schreiben eine Funktion, starten sie und lassen die Lernenden zusehen, wie sie an einer leeren Liste scheitert, bevor Sie den Fehler gemeinsam beheben. Im Debugger, mit dem Aufrufstapel im Blick, verliert Rekursion schnell ihren Schrecken. Für die Theorie eignet sich eine Whiteboard-App oder ein Tablet mit Stift: eine verkettete Liste aus Kästchen und Pfeilen, ein Heap, der nach dem Entfernen der Wurzel neu geordnet wird, ein Automat, Zustand für Zustand gezeichnet. Geben dagegen die Lernenden ihren Bildschirm frei, sehen Sie die echte Fehlermeldung und den echten Code, und genau dort steckt meist das Missverständnis. In den Chat während der Stunde lassen sich Codeausschnitte und Stacktraces einfügen, und die Hintergrundunschärfe hält Ihr Zimmer privat.

Zwischen den Stunden führen Sie mit jeder lernenden Person eine eigene Unterhaltung. Dort kommt die Aufgabenstellung an, an der jemand hängt, eine Datei mit Code oder der Link zu einem Repository, und Sie antworten mit Übungen oder einer Musterlösung. Nachrichten, Dateien und Links stehen neben den Stunden, zu denen sie gehören. Für eigene Materialien gibt es einen persönlichen Dateibereich, und Dokumente lassen sich aus Google Drive übernehmen. Planen Sie Ihre Woche in Google Kalender, kann er sich mit Ihrem Clasora-Kalender synchronisieren.

Wobei Lernende meistens Hilfe suchen

Grundlagen der Programmierung: Variablen, Bedingungen, Schleifen und Funktionen, meist in der Sprache des jeweiligen Kurses, etwa Python, Java, C oder C++.

Datenstrukturen: Arrays, verkettete Listen, Stapel und Warteschlangen, Hashtabellen, Bäume, Heaps und Graphen, und wann welche passt.

Algorithmen: Suchen und Sortieren, Rekursion, Teile und herrsche, dynamische Programmierung sowie Graphalgorithmen wie Breitensuche oder Dijkstra.

Komplexität: die O-Notation, der Vergleich der Laufzeit zweier Lösungen und die Suche nach der Schleife, die ein Programm ausbremst.

Diskrete Mathematik und Logik: Mengen, Relationen, boolesche Algebra, vollständige Induktion und Grundbegriffe der Graphentheorie.

Wie ein Rechner arbeitet: Binär- und Hexadezimalsystem, Zweierkomplement, Rundungsfehler bei Gleitkommazahlen, was der Prozessor mit einem Befehl macht, Prozesse und Threads.

Datenbanken und Netze: das relationale Modell, SQL-Abfragen mit Joins, Normalisierung, TCP/IP und was zwischen der Eingabe einer Adresse und der fertigen Seite passiert.

Theoretische Informatik: endliche Automaten, reguläre Ausdrücke, Grammatiken, Turingmaschinen und die Frage, welche Probleme kein Programm lösen kann.

Objektorientierter Entwurf: Klassen, Schnittstellen und Vererbung, und wie man ein größeres Programm sinnvoll gliedert.

Prüfungen und Vorstellungsgespräche: Code unter Zeitdruck auf Papier nachvollziehen und die typischen Aufgaben aus technischen Vorstellungsgesprächen üben.

Wen wir suchen

Sie beherrschen die Bereiche der Informatik, die Sie anbieten, so gut, dass Sie begründen können, warum eine Lösung funktioniert.

Sie programmieren sicher in mindestens einer Sprache, mit der viele Lernende arbeiten, und können fremden Code lesen, ohne ihn gleich in Ihrem eigenen Stil neu zu schreiben.

Sie erklären klar auf Deutsch, kennen die englischen Fachbegriffe und finden ein zweites Beispiel, wenn das erste nicht verfängt.

Sie bleiben geduldig, auch beim dritten Off-by-one-Fehler in derselben Stunde.

Vielleicht unterrichten Sie bereits Informatik, lehren an einer Hochschule, haben ein verwandtes Fach studiert, studieren selbst mit sicherem Verständnis des Stoffs oder entwickeln beruflich Software.

Sie haben einen Computer mit Kamera, Mikrofon und stabiler Internetverbindung. Ein Tablet mit Stift hilft beim Zeichnen von Bäumen und Diagrammen.

Sie sind mindestens 18 Jahre alt.

Unterrichtserfahrung hilft, ist aber keine Voraussetzung.

Was Sie bekommen

Keine Provision. Clasora behält nichts von dem Preis ein, den Sie festlegen.

Kostenlose Anmeldung und Veröffentlichung. Kein Abo und keine Gebühr für Ihr Angebot.

Eigene Preise. Sie legen für jede Stundenlänge einen Preis fest und können eine kostenlose erste Stunde anbieten.

Eigene Zeiten. Sie wählen Ihre Wochenzeiten und freien Tage, die nötige Vorlaufzeit und wie weit im Voraus gebucht werden kann.

Eine öffentliche Seite für Ihr Angebot. Suchmaschinen finden sie, und alle Besucher sehen sie in ihrer eigenen Sprache, mit Foto, Vorstellungsvideo, Ihren Themen, den Sprachen, die Sie sprechen, und Ihrem Preis je Stundenlänge.

Bewertungen nach klaren Kriterien. Lernende bewerten Sie nach Fachwissen, Verständlichkeit und Engagement.

Geprüfte Qualifikationen. Tragen Sie Abschlüsse oder Lehrbefähigungen in Ihr Profil ein, und die Moderation prüft sie.

So fangen Sie an

Legen Sie über die Schaltfläche auf dieser Seite ein Konto an.

Veröffentlichen Sie ein Angebot für Informatik.

Öffnen Sie Ihren Kalender und tragen Sie Ihre freien Zeiten ein.

Das dauert nur wenige Minuten. Wenn Sie Lehrkraft werden, akzeptieren Sie die Nutzungsbedingungen, und die Moderation prüft Ihr Angebot, bevor es online geht.

Häufige Fragen von Lehrkräften

Brauche ich ein Informatikstudium?

Nein. Sie brauchen ein sicheres Verständnis der Themen, die Sie anbieten, und die Fähigkeit, sie klar zu erklären. Haben Sie einen Abschluss oder eine Lehrbefähigung, tragen Sie sie in Ihr Profil ein, und die Moderation prüft sie.

Kann ich Menschen unterrichten, die noch nie eine Zeile Code geschrieben haben?

Ja. Bei Einsteigern zählt Geduld oft mehr als Spezialwissen: was eine Variable ist und warum der Computer genau das tut, was dasteht, und nicht das, was gemeint war. Schreiben Sie in Ihr Angebot, dass Anfänger willkommen sind.

In welcher Programmiersprache soll ich unterrichten?

In der, die Sie am besten beherrschen und die Ihre Lernenden brauchen. Viele Kurse arbeiten mit Python, Java, C oder C++, und Theoriethemen lassen sich gut in Pseudocode erklären. Ihr Angebot zeigt, was Sie unterrichten, also nennen Sie die Sprachen dort.

Wie werde ich bezahlt?

Kartenzahlungen sind noch nicht freigeschaltet. Derzeit wird eine Buchung ohne Karte bestätigt, und Sie regeln die Bezahlung direkt mit der lernenden Person. Clasora erhebt keine Provision auf Ihren Preis.

Fangen Sie bei Clasora an zu unterrichten

Konto anlegen, ein Angebot veröffentlichen, Kalender öffnen. Das dauert ein paar Minuten und kostet nichts.