Clasora

Nachhilfelehrkraft für Grafikdesign, online, Unterricht auf Deutsch

Grafikdesign online unterrichten, auf Deutsch

Unterrichten Sie Typografie, Layout und Farbe online auf Deutsch, wo immer Sie leben. Preis und Zeiten bestimmen Sie selbst, und Clasora nimmt keine Provision.

Auf einen Blick

Rolle
Nachhilfelehrkraft für Grafikdesign, online, Unterricht auf Deutsch
Ort
Zu 100 % online, von wo aus Sie möchten
Arbeitsweise
Selbstständig. Preis und Zeiten bestimmen Sie selbst.
Veröffentlicht am
Wohnsitzländer
Belgien, Dänemark, Deutschland · alle anzeigen

Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn

Grafikdesign heißt entscheiden: was jemand zuerst sieht, was danach kommt und was er gar nicht zu sehen braucht. Ein Plakat, eine Buchseite und ein App-Screen stellen dieselbe Frage, nämlich was hier am wichtigsten ist. Die meisten, die Unterricht suchen, kommen in irgendeinem Designprogramm schon halbwegs zurecht. Was ihnen fehlt, sind die Gründe hinter den Entscheidungen: warum ein Layout gedrängt wirkt, warum sich zwei Schriften beißen, warum ein Blau, das am Bildschirm perfekt aussah, im Druck stumpf wird.

Ein großer Teil des Unterrichts ist deshalb Kritik. Jemand zeigt Ihnen eine Arbeit, und Sie benennen genau, was darin passiert und was als Nächstes auszuprobieren wäre. „Mach die Überschrift größer“ rettet ein Plakat. Wer Hierarchie so erklärt, dass die Person das Problem beim nächsten Mal selbst erkennt, hinterlässt etwas, das bleibt.

Warum Clasora Lehrkräfte für Grafikdesign sucht, die auf Deutsch unterrichten

Clasora zeigt Lernenden die Lehrkräfte, die in der Sprache unterrichten, in der sie die Seite nutzen. Wenn Sie auf Deutsch unterrichten, werden Sie also von den Lernenden gefunden, die Clasora auf Deutsch lesen.

Im Grafikdesign zählt das mehr, als man denkt. Kritik ist ein Gespräch, und sie funktioniert nur mit gemeinsamem Vokabular: Laufweite, Unterschneidung, Durchschuss, Satzspiegel, Gestaltungsraster, Anschnitt, Weißraum. Dazu kommen die Eigenheiten der deutschen Typografie. Lange Komposita reißen im Blocksatz Löcher, wenn die Silbentrennung nicht stimmt. Anführungszeichen werden als „…“ oder »…« gesetzt, nicht als gerade Striche. Im Versalsatz kommt das große ẞ ins Spiel, das längst nicht jede Schrift mitbringt. Wer das auf Deutsch erklärt, spricht die Sprache, in der die Lernenden später selbst setzen. Auch die Kritik verlangt Fingerspitzengefühl: Jemandem klar und ohne zu entmutigen zu sagen, warum sein Lieblingslayout nicht funktioniert, gelingt in einer Sprache, in der beide denken, viel leichter.

Clasora stellt keine Lehrkräfte an, und dies ist keine Stellenanzeige. Sie arbeiten selbstständig, legen Preise und Zeiten selbst fest und unterrichten so viel oder so wenig, wie Sie möchten. Manche Designerinnen und Designer füllen damit zwei Abende pro Woche zwischen Kundenprojekten. Andere unterrichten so viele Stunden, dass es einen regulären Job ersetzt.

So sieht der Unterricht auf Clasora im Alltag aus

Die Tätigkeit ist vollständig remote. Jede Stunde findet online statt, und Sie unterrichten von dort aus, wo Sie leben.

Lernende buchen direkt in Ihrem Kalender. Sie sehen nur die Zeiten, die Sie als frei markiert haben, und zwar in ihrer eigenen Zeitzone. Sie bestimmen, wie viel Vorlauf Sie vor einer Buchung brauchen und wie weit im Voraus gebucht werden kann.

Der Unterricht läuft im Browser, installieren muss niemand etwas. Im Grafikdesign trägt die Bildschirmfreigabe fast die ganze Stunde. Sie teilen etwa Ihr Illustrator- oder Figma-Fenster und bauen ein Logo von der ersten Bézierkurve an auf, während Sie jeden Ankerpunkt erklären. Oder Ihr Gegenüber teilt den eigenen Bildschirm, und Sie sehen zu, wie in InDesign Absatzformate entstehen, und unterbrechen genau dann, wenn der Zeilenabstand aus dem Ruder läuft. Im Chat während des Anrufs schicken Sie schnell einen Hex-Code oder den Namen einer Schrift, und der Hintergrund lässt sich weichzeichnen, damit die Pinnwand hinter Ihnen privat bleibt.

Zwischen den Stunden führen Sie mit jeder lernenden Person eine eigene Unterhaltung. Dort landet am Vorabend der Plakatentwurf samt Link zur Arbeitsdatei, und Sie antworten mit Notizen oder einem kommentierten Screenshot. Nachrichten, Dateien und geteilte Links liegen neben den Stunden, zu denen sie gehören. So finden Sie auch Wochen später die erste Fassung eines Logos wieder. Übungsaufgaben und Referenzmaterial legen Sie in Ihrem persönlichen Dateibereich ab, Dokumente holen Sie aus Google Drive. Und wenn Sie Ihre Woche in Google Kalender planen, lässt er sich mit Ihrem Clasora-Kalender synchronisieren.

Wobei Lernende meistens Hilfe suchen

Layout und Komposition: Hierarchie, Ausrichtung, Kontrast und Weißraum, und warum eine Seite, auf der alles steht, am Ende nichts sagt.

Gestaltungsraster: Spalten, Ränder und Grundlinienraster anlegen und wissen, wann man das Raster bewusst bricht.

Typografie: Schriften auswählen und kombinieren, gut lesbaren Fließtext setzen und Unterschneidung, Laufweite und Zeilenabstand nach Augenmaß anpassen.

Farbe: eine Palette aufbauen, Kontraste auf Lesbarkeit prüfen und den Unterschied zwischen RGB, CMYK und Sonderfarben verstehen.

Logo und Corporate Design: von Bleistift-Scribbles zum sauberen Vektorlogo und zu einem Styleguide, der den Auftritt einheitlich hält.

Die Programme: das Zeichenstift-Werkzeug in Illustrator, Masken in Photoshop, Musterseiten und Formate in InDesign, Komponenten in Figma.

Druckvorstufe: Auflösung, Anschnitt, Farbprofile und ein PDF, das die Druckerei ohne Rückfrage annimmt.

Editorial Design: Broschüren, Magazine und Bücher, in denen auch langer Text angenehm lesbar bleibt.

Mappe und Portfolio: welche Projekte hineingehören, wie man den Prozess zeigt und wie kurze Projektbeschreibungen klingen sollten.

Feedback zu Semesterprojekten und Aufträgen: Studierende des Kommunikationsdesigns oder der visuellen Kommunikation, die vor einer Abgabe einen zweiten Blick wollen.

Quereinstieg: Leute aus dem Marketing, Entwicklerinnen und Entwickler oder Selbstständige, die ihre Materialien selbst gestalten und wollen, dass sie durchdacht aussehen.

Wen wir suchen

Sie kennen die Grundlagen der Gestaltung gut genug, um zu erklären, warum ein Entwurf funktioniert, und nicht nur, welcher Knopf zu drücken ist.

Sie beherrschen die Programme, die Sie anbieten, und finden sich auch in einer unaufgeräumten Datei zurecht.

Sie erklären verständlich auf Deutsch, und Ihre Kritik ist konkret, ohne zu verletzen.

Sie arbeiten vielleicht als Grafikdesigner, Mediengestalterin, Art Director, Typograf oder UI-Designerin, unterrichten bereits Gestaltung, haben Grafik- oder Kommunikationsdesign studiert oder studieren es gerade und haben ein gutes Auge und eine überzeugende Mappe.

Sie haben einen Computer mit Kamera und Mikrofon, eine stabile Internetverbindung und die Software, die Sie unterrichten. Mit einem zweiten Monitor behalten Sie den geteilten Bildschirm im Blick und Ihre eigene Datei trotzdem offen.

Sie sind mindestens 18 Jahre alt.

Unterrichtserfahrung hilft, ist aber keine Voraussetzung.

Was Sie bekommen

Keine Provision. Von dem Preis, den Sie festlegen, behält Clasora nichts ein.

Kostenlose Anmeldung und Veröffentlichung. Es gibt kein Abo und keine Gebühr für Ihr Angebot.

Ihre Preise. Für jede Stundenlänge legen Sie einen eigenen Preis fest. Auf Wunsch bieten Sie eine kostenlose erste Stunde an.

Ihre Zeiten. Sie bestimmen Wochenzeiten und freie Tage, den nötigen Vorlauf und wie weit im Voraus gebucht werden kann.

Eine eigene öffentliche Seite. Ihr Angebot ist eine eigene Seite, die Suchmaschinen finden und die allen Besuchern in ihrer Sprache angezeigt wird. Darauf stehen Ihr Foto, ein Vorstellungsvideo, was Sie unterrichten, welche Sprachen Sie sprechen und Ihr Preis je Stundenlänge.

Bewertungen mit Aussagekraft. Lernende bewerten Sie nach Fachwissen, Verständlichkeit und Engagement.

Geprüfte Qualifikationen. Einen Designabschluss oder andere Qualifikationen tragen Sie in Ihr Profil ein, und ein Moderator prüft sie.

So starten Sie

Legen Sie über die Schaltfläche auf dieser Seite ein Konto an.

Veröffentlichen Sie ein Angebot für Grafikdesign.

Öffnen Sie Ihren Kalender und tragen Sie Ihre freien Zeiten ein.

Das dauert nur ein paar Minuten. Wenn Sie Lehrkraft werden, stimmen Sie den Nutzungsbedingungen zu, und bevor Ihr Angebot online geht, prüft es ein Moderator.

Häufige Fragen von Lehrkräften

Brauche ich ein abgeschlossenes Designstudium?

Nein. Entscheidend ist, dass Sie das Fach sicher beherrschen und gut erklären können. Haben Sie einen Abschluss oder eine andere Qualifikation, tragen Sie sie in Ihr Profil ein. Ein Moderator prüft sie dann. Im Vorstellungsvideo können Sie erzählen, in welchem Bereich des Designs Sie arbeiten.

Kann ich nur ein Programm unterrichten, etwa InDesign oder Figma?

Ja. In Ihrem Angebot steht, was Sie unterrichten. Sie können das ganze Fach anbieten oder nur die Werkzeuge und Bereiche, die Sie am besten kennen, ob Logogestaltung, Typografie oder Interfaces.

Wie beurteile ich Farbe und feine Typografie über einen Videoanruf?

Nicht zuverlässig, denn der geteilte Bildschirm wird komprimiert, und jeder Monitor zeigt Farben etwas anders. Nutzen Sie den Anruf für Aufbau und Entscheidungen, und lassen Sie sich ein exportiertes PDF in die Unterhaltung schicken, wenn es auf Details ankommt. Bei Druckprojekten hat der Proof auf Papier weiterhin das letzte Wort.

Kann ich Anfänger unterrichten, die noch nie ein Designprogramm geöffnet haben?

Ja, viele fangen genau dort an. Manche Lehrkräfte beginnen mit Papier, Bleistift und einer einzigen Schrift und holen die Software erst dazu, wenn klar ist, was entstehen soll.

Wie werde ich bezahlt?

Kartenzahlungen sind noch nicht freigeschaltet. Derzeit wird eine Buchung ohne Karte bestätigt, und Sie rechnen direkt mit den Lernenden ab. Clasora nimmt keine Provision.

Fangen Sie bei Clasora an zu unterrichten

Konto anlegen, ein Angebot veröffentlichen, Kalender öffnen. Das dauert ein paar Minuten und kostet nichts.